Lateinische Grammatik by Dirk Panhuis

Lateinische Grammatik by Dirk Panhuis

Autor:Dirk Panhuis [Panhuis, Dirk]
Die sprache: deu
Format: epub
Herausgeber: De Gruyter
veröffentlicht: 2015-02-08T16:00:00+00:00


Indirektes Verbot: Ariovistus postulāvit nē quem peditem ad conloquium Caesar addūceret. ‘Ariovist forderte, Cäsar solle keinen Fußsoldaten zur Besprechung mitbringen.’ (Caes., B.G. 1, 42, 4) (Das direkte Verbot wäre: Nē quem peditem ad conloquium adduxeris! ‘Bring keinen Fußsoldaten zur Besprechung mit!’)

Die indirekte Frage

275. Während eine direkte Frage ein unabhängiger Satz ist (§ 228-231), ist eine indirekte Frage ein abhängiger Satz. Als Subjekt hängt sie von einem nominalen Prädikat ab (incrēdibile est in § 246). Häufiger hängt sie als Objekt von einem Verb des Fragens ab (§ 259, 262, 278). Genau wie die direkten Fragen (§ 228-229) werden indirekte Fragen eingeleitet von einer Fragepartikel für Satz- oder Entscheidungsfragen und von Interrogativpronomina oder -adverbien für Wort- oder Ergänzungsfragen. Bestimmte Verben (expectāre, cōnārī, temptāre) haben einen Objektsatz (indirekte Frage), die mit der Konjunktion sī ‘ob’ eingeleitet wird (§ 339c).

In indirekten Fragen kommt nōnne selten vor, während -ne und num ohne Unterschied in der Bedeutung gebraucht werden. In einer disjunktiven ja-undnein-Frage wird der zweite Satz durch an oder necne eingeleitet.



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